(Fast) alles auf neu: Meine neue Webseite und neuer Blog

(Fast) alles auf neu: Meine neue Webseite und neuer Blog
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Nun zum dritten mal, alle paar Jahre, stelle ich fest, das meine privaten Webpräsenzen nicht mehr am Puls der Zeit sind – bei meiner privaten Webseite hat mich das Gefühl nun weit über zwei Jahre verfolgt, doch die Müße, geschweige denn die Zeit, die Seite neu aufzubauen, hatte ich bislang nicht. Das ändert sich jetzt: In zwei Wochenenden habe ich sowohl meine private Webseite, als auch diesen Blog neugebaut. Mit modernen Technologien sage ich endgültig "Tschüss" zu PHP und Wordpress und "Hallo" zu Astro, Ghost und Typescript. In diesem Sinne: Willkommen auf der neuen Seite!


Eine kleine Zeitleiste

Alles begann 2019 mit einem HTML-Template von Colorlib, woraus meine erste eigene kleine Webseite bestand. Diese war vielleicht für mein damaliges Alter und geringes Wissen über Webtechnologien ausreichend und sogar schon damals eine Client-Side-Only-Website, aber spätestens als ich Anfang 2021 über einige meiner Projekte anfangen wollten zu schreiben, wurde die Technik zu unflexibel, um mit meinem damaligen Wissen einen sinnvollen Blog aufsetzten zu können. Also schaute ich mich auf dem Markt um und organisierte mir eine Template für das beliebte Content-Management-System WordPress, welches nach 30 Plugin-Installationen auch langsam genug Funktionen hatte, damit ich mit der neuen Webseite und dem gänzlich neuen Blog an den Start gehen konnte.

Fünf Jahre hat nun diese Technik halbwegs ihren Job gemacht (zumindest keine Sekunde Downtime hatte die Seite), doch für ein aktuelles Portfolio war die bestehende Seite zu wenig anpassbar und man merkte als Benutzer sowohl die langsame Geschwindigkeit von Wordpress im Hintergrund und auch das Design war nicht optimal abgestimmt, so hatte das Template einige Sektionen, welche ich nur spärlich mit sinnvollen Infos füllen konnte. Schnell wurde klar: Eine neue Webseite muss her, und dieses steht am Anfang nicht das Design, sondern die Funktionen und die Inhalte. Seit mindestens zwei Jahren suche ich nun schon nach einem freien Wochenende, um einmal sowohl paul-goldschmidt.de als auch p3g3.de zu aktualisieren. Nun in den Semesterferien war der Zeitpunkt dafür gekommen. Endlich.

Die Technologie der Seite

Allgemein ist die neue Hauptseite von mir deutlich in der Design-Komplexität geschrumpft und ist nun größtenteils ein zwei-Spalten Layout mit statischem Hintergrund. Keine aufregenden Animationen, ein klarer Fokus auf den Content und dazu ein neues Logo sowie kleine verteilte Easter-Eggs über die Seite verteilt.

Das Design habe ich dabei nicht selber erfunden, sondern mich an der Homepage von Robb Böhnke orientiert, dieses jedoch aufbauend auf Astro (ein Javascript-Framework für sehr optimierte Client-Side Homepages) neu implementiert. Für den Blog habe ich ein eigenes Theme für das Ghost CMS entwickelt.

Aller Sourcecode ist öffentlich auf Github einsehbar:

PaulGoldschmidt/paul-goldschmidt.de für meine Homepage sowie

PaulGoldschmidt/p3g3.de für das Blog-Theme.

Schlussendlich wurden aus dem Plan, die Webseite und den Blog in einem Wochenende neu zu starten fast eine Woche Arbeit, diese finde ich jedoch (besonders im Vergleich zum Vorherigen Stand) sehr gut investierte Zeit.

Hello, english blogging!

Bei dem Blog gibt es ebenfalls eine Neuheit: Die Artikel, die ich hier auf p3g3.de verfasse, werden automatisch übersetzt und auf blog.paul-goldschmidt.de veröffentlicht.

Kleine Feature-Übersicht

Einige der Features, auf die ich im Bezug auf die neue Portfolio-Webseite herausheben will:

  • Dynamischer Seitenhintergrund
  • Implementierung von Web-Haptics für haptisches Feedback auf mobilen Endgeräten
  • Command-K Shorcut-Overlay
  • Automatisches Hinzufügen + Deployment von neuen Blogposts
  • Automatische Versionssynchronisation mit dem GitHub-Tag
  • Mehrere kleine Easter-Eggs (z.B. am 1. April, den Rest lasse ich findigen Suchern)
  • 100/100/100/100 Google PageSpeed Insights Scores
Schnell aber auch!

Fazit

Ich bin sehr zufrieden über die neue Webseite und die Infrastruktur, welche diese ermöglicht. Zugleich bin ich gespannt, wie ich in weiteren fünf Jahren auf meine Technikentscheidungen der letzten Wochen blicke. Javascript Frameworks kommen und gehen, hoffentlich bleibt Astro und Ghost CMS lange eine gute Wahl für die Webseiten.