Adios, OSAMD! Eine kurze Nachlese zur Archivierung des "Open Source Air Monitoring Device"-Projekts

Inhaltsverzeichnis

Ahoi! Was ich heute auch den zahlreichen beteiligten des OSAMD-Projektes geschrieben habe, will ich in aller kürze auch nochmal hier verbreiten:

Ich stelle meine Arbeit nach knapp fünf Jahren an dem 'Open Source Air Monitoring Device' ein. In den letzten Jahren hat sich die Arbeit nur noch auf eine gelegentliche Email und das Verteilen der verbliebenen Bausätze bezogen, nachdem nach COVID der Bedarf des Geräts deutlich niedriger wurde.

OSAMD ist Tod, lang lebe OSAMD!

Die Entscheidung, OSAMD nicht mehr weiter mit Support zu versorgen, liegt vor allem daran, dass von den knapp 2.000 gebauten Geräten die meisten entweder weiterhin im Einsatz sind und dort funktionieren, außer betrieb sowieso keinen Support mehr brauchen oder durch die angespannte Versorgungssituation der Bauteile nicht mehr gut repariert werden können.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Projekt und freue mich, was diese kleine Idee aus einer inzwischen doch weit entfernten Zeit von Lockdowns und festen Lüftungszyklen bewegen konnte. Nicht nur konnten wir durch zahllose Workshops von Heidelberg bis nach Magdeburg einige Schüler:innen für MINT begeistern, dabei ordentlich CO2 einsparen und hoffentlich den Temperaturschnitt von Klassenzimmern etwas erhöhen, sondern auch für mich haben die Verschiedenen Auszeichnungen (insb. Deutscher Engagementpreis, BundesUmweltWettbewerb, Umweltpreis Sachsen-Anhalt, deutscher Kinder- und Jugendpreis) mein Leben wirklich nachhaltig verändert. Allein die Personen, die ich durch die Preise kennenlernen konnte, begleiten mich bis heute.

Selbst Claude findet Aufzeichnungen vom Projekt!

Ich hoffe, das Projekt hat gezeigt, was auch kleine Ideen und günstige Low-Tech-Umsetzungen von doch komplexeren Problemen bewirken kann!

Bei weiteren Fragen meldet euch gern unter der bekannten Mail-Adresse.

Le OSAMD est mort, vive le OSAMD!